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Stress- und Angstbewältigung

In unserer Umgangssprache wird der Ausdruck Stress fast für alles eingesetzt. Bei Ärger, Unbehagen, Hoffnungslosigkeit, Überlastung, zu viele Termine, Streit mit dem Partner, Lärm usw. Es gibt absolut nichts in diesem Universum, das nicht Stress auslösen könnte weil Stress Gegenstand der persönlichen Bewertung ist. Diese Bewertung wird durch Einstellung und Erfahrung gesteuert und bestimmt die Intensität der Stress-Reaktion. Deshalb empfindet jeder Stress anders. Der eine kann durch den Löwenkäfig wandern und der andere rastet bei einer Maus aus. 

Stress hat verschiedene Stufen: 

Normaler, gesunder und positiver Stress, der uns fördert und antreibt. Wir brauchen ihn für kurzfristige körperliche (z. Bsp. Sport), seelische (z. Bsp. Kleiner Konflikt mit dem Partner) oder geistige (z. Bsp. eine Prüfung)  Belastungen.

Dauerstress. Hält der gesunde Stress länger an zeigt sich das darin, dass man sich ausgelaugt fühlt, innere Nervosität verspürt, Müdigkeit empfindet und es einem irgendwie unwohl ist.

Chronischer Dauerstress. Körperliche Störungen wie Magenschmerzen, Schlafstörung, Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Migräne, Allergien, Depressionen, usw. machen sich bemerkbar und verstärken den Stress. Es kommt zu einem Teufelskreis

Lebensbedrohende Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Unfälle durch mangelnde Konzentration und schwere Krankheiten durch Immunschwäche können entstehen weil der Körper erschöpft ist.

Auf welcher Stufe stehen Sie?

Warten Sie nicht bis es zum Burnout kommt. Nehmen Sie Ihre körperlichen Reaktionen ernst, lernen Sie ihre eigenen Stressoren erkennen, Stress effektiv abbauen, sich aktiv entspannen, Situationen anders bewerten und ruhiger und gelassener bleiben können. Erkennen Sie was in Ihrem Leben wirklich wichtig ist und setzen Sie Prioritäten.

Angstbewältigung

Angst ist nicht nur eine Form von Stress sondern eine negative Erwartungshaltung. Meistens entsteht Angst aus Erfahrungen und entwickelt Befürchtungsgedanken oder kann durch Gedankendreherei zu überdimensionalen Ängsten anwachsen. „Ich habe Angst“ ist sicherlich auch eine wunderbare Ausrede um passiv zu bleiben weil man fürchtet, sich blamieren zu können.
Erinnern Sie sich an Situationen, in denen Sie etwas nicht getan haben weil Sie „Angst“ hatten.  Angst schränkt ein und löst körperliches Unwohlsein aus!

Um unsere Ängste zu überwinden, ist es nötig, dass wir bereit sind sie zu verstehen und in Schach zu halten.

Wenn wir die Angst nicht unter Kontrolle halten, übernimmt die Angst die Kontrolle.

Entziehen sie sich dem negativen Kreislauf von Angst und Stress. Lernen Sie wie man in sich hinein horcht, wie Sie erkennen können wovor Sie Angst haben,  warum Sie Angst haben oder wozu die Angst Ihnen vielleicht dient.

Angst loslassen - Stress vermindern - Energie freisetzen